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"Ankommen in Spremberg/Grodk - der Bahnhof und sein Umfeld"

Organisiert durch die AG Stadtentwicklung.

Phasen

Phasenübersicht
Phase 2: Zusammenfassung des Workshop
Zusammenfassung des Workshop

Zusammenfassung des Workshop

17. März 2026 - Kein Enddatum

Zusammenfassung

Workshop „Ankommen in Spremberg/Grodk – Der Bahnhof und sein Umfeld“

Teilnehmer und Gäste

Teilgenommen haben Bürgerinnen und Bürger aus dem Bahnhofsviertel, Nutzer des öffentlichen Nahverkehrs, interessierte Einwohner sowie Vertreter von Institutionen und Vortragende.

Zu den Referenten gehörten Herr Falke (DB AG), Herr Grundmann sowie Vertreter des ÖPNV Frau Linke. Moderiert wurde die Veranstaltung von Herrn Apel.

Öffentlichkeitsarbeit

Postwurfsendung im Bahnhofsumfeld, Werbebanner am Bahnhof und Busbahnhof, Pressemitteilung, Veranstaltungskalender der Stadt (Web), Social Media FB und Instagram, Flyer in Kleinstauflage (300 St.)

  1. Begrüßung durch Herrn Apel
  2. Vorstellung der AG Stadtentwicklung durch Frau Franke (Film von Frau Schirmer)
  3. Vorstellung der Deutschen Bahn zur Entwicklung des Bahnhofes durch Herrn Falke
  4. Entwicklung des Bahnhofgebäudes zum MVZ durch Herrn Grundmann
  5. Ideen, Wünsche und Vorstellungen der Spremberger zur Entwicklung des Bahnhofes und sein Umfeld (4 Workshop Stationen)

Infrastruktur (Parkplätze, Anbindung zum ÖPNV, Taxi) Betreuer: Herr Bränzel, Herr Stobinski

Dienstleistungen (Toiletten, Gastronomie, Fahrkarten, Schließfächer) Betreuer: Frau Schade, Herr Henschel

Kultur (Umfeld Bahnhof, Bahnhofshalle, Gestaltung) Betreuer: Frau Franke, Herr Wolf

Symbole (Geschichte des Bahnhofes, Identifizierung, Willkommen) Betreuer: Herr Reipert, Herr Paulisch, Frau Kucher


Inhalte der Veranstaltung

Ziel des Workshops war es, Bürgerinnen und Bürger frühzeitig in die Planungen zur Entwicklung des Bahnhofs Spremberg/Grodk und seines Umfeldes einzubeziehen sowie Ideen und Wünsche aus der Bevölkerung zu sammeln.

Vorstellung der Planungen der Deutschen Bahn

Herr Falke (DB InfraGO) stellte ein virtuelles Modell des zukünftigen Bahnhofs vor. Die Planungen befinden sich noch in einer frühen Phase und hängen von zukünftigen Finanzierungsentscheidungen ab.

Wichtige Punkte der Planung:

  • möglicher zweigleisiger Ausbau der Strecke Cottbus – Görlitz
  • mögliche Personenunterführung oder Überführung (mit drei Aufzügen)
  • zwei Bahnsteige mit jeweils 220 m Länge
  • drei Gleise
  • Bau einer Park-and-Ride-Anlage an der Bregenzer Straße
  • Lärmschutzwand
  • Integration von WC-Anlage und Imbiss im Bahnhofsgebäude
  • das denkmalgeschützte Bahnhofsgebäude soll durch einen Glas-Anbau erschlossen werden, um die obere Etage nutzbar zu machen
  • geplante Nutzung des Gebäudes durch ein Medizinisches Versorgungszentrum (MVZ)


Gesundheitsstrategie der Stadt

Herr Grundmann erläuterte die medizinische Entwicklungsstrategie der Stadt.

Wichtige Punkte:

  • Das bestehende MVZ am Krankenhaus ist bereits voll ausgelastet.
  • Weitere medizinische Räume werden dringend benötigt.
  • Das Bahnhofsgebäude ist ein möglicher zusätzlicher Standort.
  • Perspektivisch könnten dort auch Physician Assistants (PA) ausgebildet werden.
  • Mehrere medizinische Projekte werden parallel in der Stadt verfolgt.

Ergebnisse der Bürger-Workshops

Im Foyer wurden vier Themenstationen eingerichtet, an denen Bürger ihre Ideen einbringen konnten.

1. Infrastruktur

Wichtige Vorschläge:

  • bessere Abstimmung der Busverbindungen mit Zugfahrplänen
  • Entscheidung zwischen Unterführung oder Überführung
  • Einrichtung einer Touristinformation
  • Integration von E-Rollern und Mietfahrrädern
  • Vorbereitung auf autonome Fahrzeuge
  • Parkplätze vor und hinter dem Bahnhof
  • Wunsch nach kostenlosen Parkplätzen

2. Dienstleistungen

Anmerkungen und Wünsche:

  • Zustand des bestehenden Betonbauwerks wird kritisch gesehen
  • E-Bike-Ladestationen und Fahrradboxen
  • mehr Sitzgelegenheiten
  • bessere Fahrradständer
  • Installation einer Bahnhofsuhr

3. Kultur und Aufenthaltsqualität

Ideen zur Aufwertung des Bahnhofsumfelds:

  • Nutzung alter Bahnhofssäulen für ein neues Dach
  • Ausstellungsräume
  • digitale Werbe- und Infotafeln
  • Büchertauschecke
  • Videofläche ähnlich der am Kino
  • attraktive Grünanlagen
  • Touristeninformation
  • Co-Working-Space

4. Symbole und Identität

Diskussion auf Grundlage einer Chronologie der Bahnhofsgeschichte.

Wichtige Ideen:

  • Wegweiser zur Geschichte des Bahnhofs (z. B. Kohlebahn/Stadtbahn)
  • multifunktionale Nutzung von Wartebereichen
  • Plastiken als Windschutz
  • Erweiterung von Parkplätzen
  • mögliche Nutzung des Wasserturms
  • Überführung könnte kostengünstiger sein als Unterführung
  • barrierefreie Begrüßung für Sehbehinderte
  • interaktives Stadtmodell

Ausblick und weiteres Vorgehen

  • Die Ergebnisse des Workshops wurden und werden veröffentlicht (Plattformbericht, Pressemitteilung – bereits erfolgt).
  • Die eingebrachten Hinweise und Vorschläge fließen in die weitere Arbeit und Planung rund um das Bahnhofsgelände ein.
  • Weiterhin arbeiten wir mit der Deutschen Bahn zusammen.

Sobald die Planungen der DB für das Areal Bahnhof fortschreiten wird es einen weiteren Workshop mit einer Informationsveranstaltung geben.

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